Eppstein, 21. September 2025 Mit den Stimmen von FWG, CDU und einem Teil der Grünen hat die Stadtverordnetenversammlung mit großer Mehrheit einen Wahlvorbereitungsausschuss für die Nachfolge von Sabine Bergold eingesetzt.
Lediglich FDP und SPD versuchten, ein Einsparpotential bei einem Entfall der Stelle herbeizureden. Die SPD sprach in Verkennung der Situation gar von einer zusätzlichen Stelle, die man einsparen könne.
Es sei verantwortliche Politik, eine Nachbesetzung abzulehnen, wurde durch die SPD ausgeführt.
„Es ist im Gegenteil unverantwortlich, angesichts der Herausforderungen, vor denen die Stadt steht, diese Stelle einsparen zu wollen“ entgegnete der Fraktionsvorsitzende der FWG, Magnus Fischer.
Wie wichtig die Rolle und Position ist, sehe man doch gerade an den Herausforderungen, denen sich die Stelleninhaberin, Sabine Bergold, in den letzten Wochen, Monaten und Jahren ausgesetzt sehe.
„Die Herausforderungen für die Stadt, die Verwaltung und die Politik werden eher größer werden“ entgegnete Fischer. „Wir können es uns gar nicht leisten, auf diese Stelle zu verzichten“.
Im Übrigen sollte auch der SPD klar sein, dass mit dem Amt eines hauptamtlichen ersten Stadtrats viel mehr verbunden ist, als „nur“ die Finanzen zu managen. Auch weitere Fachbereiche unterstehen ihr, die – bei einer entsprechenden Umorganisation der Verwaltung in Eppstein – ebenfalls unter Einsatz von ggf. neuem Personal neu aufgestellt werden müssten.
Es werde wohl eher eine Herausforderung sein, eine überparteilich handelnde Person zu finden, „die sich in dieser Situation so mit Eppstein und den aktuellen Problemen identifiziert, dass sie bereit und motiviert genug ist, diese Rolle zu übernehmen“, so Fischer abschließend.
Die beiden von der FWG eingebrachten Anträge einerseits zur Schlechtleistung des RMV, an den sich die SPD noch mit einem kleinen Änderungsvorschlag angehängt hat und sich dafür nun lautstark feiert, als auch andererseits unser Antrag bzgl. der unbefriedigenden und unsicheren Fußgängersituation am Bahnhof Niederjosbach wurden einstimmig zur abschließenden Beratung in die Ausschüsse verwiesen.
Magnus Fischer