Eppstein, 23. Mai 2025 Die asiatische Tigermücke breitet sich auch in Süddeutschland, bis nach Hessen und in den Main-Taunus-Kreis weiter aus. Dies ist das Ergebnis aus Beratungen im Kreistag und in der Stadtverordnetenversammlung.
Diese tagaktive Stechmücke kann dabei nicht nur extrem lästig sein, sondern auch gefährliche Viren wie Dengue, Chikungunya oder Zika übertragen. Auch wenn derzeit die klimatischen Bedingungen eine Übertragung durch die Mücke wohl noch nicht zulassen, scheint es nur eine Frage der Zeit zu sein, bis es soweit ist.
Das Problem ist, dass die Bekämpfung der Mücke extrem aufwendig ist. Wenn sie einmal da ist, wird man sie nur schwer wieder los. Der präventive Ansatz ist also zu bevorzugen: Dafür sorgen, dass die Mücke erst gar nicht kommt.
Da Tigermücken nur einen kleinen Flugradius haben, kann jede und jeder selbst beeinflussen, wie viele Mücken sich im eigenen Garten oder auf dem Balkon aufhalten.
Schon einfachste Maßnahmen zur Eindämmung der Vermehrung der Mücke wie die Verhinderung der Eiablage in kleinen Wasseransammlungen – z.B. in Blumentopf-Untersetzern, Gießkannen oder Abwasserschächten – in denen sich Larven entwickeln, können durch Vermeiden dieser ungewollten Wasseransammlungen oder regelmäßiges Wechseln des Wassers (z.B. in Vogeltränken, spätestens alle 10 Tage) den Entwicklungs- und Vermehrungszyklus der Mücke unterbrechen.
Der Magistrat bat die Fraktionen, die Bürgerschaft zu sensibilisieren. Dieser Bitte kommen wir gerne nach. Unser Antrag, die Informationen durch die Stadt über Beilagen in der Eppsteiner Zeitung an die Bürgerschaft zu bringen, wurde aus Kostengrünen abschlägig beschieden.
Für Interessierte stellen wir daher auf unserer Website www.fwg-eppstein.de weitere Informationen,
Merkblätter und Checklisten zur Verfügung.